Gartenbau und Gartenplanung in Wetter (Hessen)
Wetter liegt rund 17 Kilometer nördlich von Marburg in der Senke der Wetschaft, kurz unterhalb der Stelle, an der der Treisbach dazukommt. Östlich beginnt der Burgwald, im Südwesten steht der Wollenberg. Wer durch die Altstadt fährt, sieht vor allem eines: Fachwerk rund um die Stiftskirche. Das prägt auch die Gärten.
Was braucht ein Garten am Fachwerkhaus?
Vor allem Abstand zum Wasser. Ein Fachwerkhaus verträgt keine dauernde Nässe am Sockel. Viele alte Gärten haben aber genau das: ein Beet direkt an der Hauswand, eine Terrasse mit Gefälle zum Haus oder eine Pflasterfläche, die höher liegt als die Schwelle.
Bei der Planung achten wir deshalb auf drei Dinge:
- Gefälle weg vom Haus. Terrasse, Hof und Wege leiten das Wasser vom Gebäude weg in den Garten, nicht an die Schwelle.
- Ein Kiesstreifen am Sockel statt Beet oder Rasen bis an die Wand. Er hält Spritzwasser fern und bleibt trocken.
- Material, das zum Haus passt. Naturstein, Klinker oder Pflaster mit offener Fuge sehen an einem alten Haus besser aus als großformatige Betonplatten und lassen Regen versickern.
In der Altstadt sind die Grundstücke oft klein und nur durch eine Toreinfahrt erreichbar. Ob ein Minibagger hineinpasst oder wir von Hand arbeiten, klären wir beim ersten Termin, siehe Terrassen und Pflaster und Vorgarten.
Gärten am Burgwald und an den Hängen
Unterrosphe, Oberrosphe und Mellnau grenzen an den Burgwald, in Mellnau ziehen sich die oberen Häuser den Hang hinauf. Treisbach und Warzenbach liegen vor den bewaldeten Höhen der Sackpfeife, der Hollerberg erreicht 510 Meter. Dort bedeutet ein Garten oft:
- Gefälle, das mit Trockenmauern und Treppen nutzbar wird, siehe Hanggarten und Mauern
- Wald als Nachbar, also Schatten am Nachmittag, Laub im Herbst und Wild, das in den Garten kommt. Eine Pflanzung, die damit leben kann, plane ich von Anfang an mit.
- Streuobst auf großen Grundstücken. Viele alte Obstwiesen lassen sich erhalten und ergänzen, siehe Obstgarten und Streuobstwiese
Und im Tal an der Wetschaft?
Alle bewohnten Stadtteile liegen in der Wetschaft-Senke. In den Talorten wie Niederwetter, Todenhausen oder Amönau sind die Gärten eben und oft lang. Wer neu baut, hat meist einen Bebauungsplan, der etwas über Einfriedungen, Bäume und versiegelte Fläche sagt. Den lesen wir, bevor wir zeichnen. Für Genehmigungen ist in Wetter die Bauaufsicht des Landkreises Marburg-Biedenkopf zuständig. Für eine normale Gartenanlage braucht es in der Regel keine.
Wasser denke ich bei jedem Plan zuerst. Wie ein Garten mit Starkregen und mit trockenen Sommern zurechtkommt, beschreibe ich im Kosmos-Buch „Wasser im Garten clever managen“, Deutscher Gartenbuchpreis 2026, Kategorie Bester Ratgeber.
In welchen Stadtteilen arbeiten Sie?
In der Kernstadt und in Amönau, Mellnau, Niederwetter, Oberndorf, Oberrosphe, Todenhausen, Treisbach, Unterrosphe und Warzenbach. Die Nachbarn Lahntal, Cölbe und Münchhausen gehören ebenfalls zu unserem Arbeitsgebiet.
Was übernehmen Sie?
Beratung vor Ort, Plan und Bau aus einer Hand: Erdarbeiten, Mauern, Wege, Terrassen, Pflanzung. Wer einen ganzen Garten neu anlegen will, findet die Einzelheiten unter Garten neu anlegen oder umgestalten. Für Arbeiten außerhalb unseres Handwerks, etwa Elektrik, holen wir Partnerbetriebe dazu und behalten die Bauleitung.
Häufige Fragen aus Wetter
Darf ich mein Fachwerkhaus mit Pflaster umgeben?
Pflaster ja, aber mit Gefälle vom Haus weg und mit einem offenen Streifen am Sockel. Steht das Haus unter Denkmalschutz, fragen wir vor dem Bau bei der Denkmalbehörde nach.
Lohnt sich die Fahrt aus Marburg für einen Garten in Wetter?
Für einen Garten, der geplant und gebaut wird, ja. Bei größeren Baustellen arbeiten wir mehrere Tage am Stück, dann spielt die Anfahrt kaum eine Rolle.
Wie beginne ich?
Mit einer Anfrage über das Formular oder einem Anruf. Fotos vom Garten helfen schon beim ersten Gespräch.
Leistungen in Wetter (Hessen)
Auch in der Nähe von Wetter (Hessen)
Alle Orte, in denen wir arbeiten, stehen auf der Seite Einzugsgebiet.