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Gartenpflege in Marburg

Damit eine neue Pflanzung gut anwächst und ein Garten über die Jahre so bleibt, wie er gedacht war: Anwachspflege, Jahrespflege, Hecken- und Gehölzschnitt, Wiesenmahd.

Ein Garten ist am Tag der Fertigstellung nicht fertig. Eine neue Pflanzung braucht zwei, drei Jahre, bis sie geschlossen ist, eine Hecke muss jedes Jahr geschnitten werden, eine Blumenwiese ein- bis zweimal gemäht, sonst setzen sich Gräser und Brombeeren durch. Wenn in dieser Zeit niemand hinschaut, ist der Garten nach fünf Jahren ein anderer als der, der geplant war.

Wir übernehmen die Pflege von Gärten in Marburg und Umgebung. Der Unterschied zu einem reinen Pflegedienst: Wir sind ein Landschaftsbau-Betrieb mit einem Landschaftsarchitekten (AKH) an der Spitze. Wir wissen, wie eine Pflanzung gedacht ist, welche Pflanzen sich aussäen dürfen und welche nicht, und wann ein Strauch geschnitten werden muss, damit er im nächsten Jahr blüht.

Was gehört zur Gartenpflege?

Zur Gartenpflege gehören vor allem Gehölz- und Heckenschnitt, Rückschnitt von Stauden und Gräsern, Jäten, Rasen mähen, Wiesen mähen, Laub entfernen und in Trockenzeiten wässern. Nach einer Neuanlage kommt die Anwachspflege dazu, bis die Pflanzung eingewachsen ist. Wir stimmen mit Ihnen ab, welche Arbeiten wir übernehmen und welche Sie selbst machen.
Pflegearbeiten im Jahreslauf (Überblick)
ZeitArbeiten
Februar–MärzStauden und Gräser zurückschneiden, Sommerblüher schneiden, Beete säubern
April–MaiJäten, Rasen mähen und nachsäen, Kübel und Beete mulchen
JuniFormschnitt an Hecken (schonend, Brutzeit), erste Wiesenmahd bei zweischüriger Wiese
Juli–AugustWässern neuer Pflanzungen in Trockenzeiten, Rückschnitt nach der ersten Staudenblüte
September–OktoberWiesenmahd, Hecken- und Gehölzschnitt, Pflanzzeit für Ergänzungen
NovemberLaub auf Rasen und Wegen entfernen, im Beet liegen lassen
Dezember–Januarstärkere Rückschnitte und Rodungen außerhalb der Brutzeit

Quelle: Praxis Gartenarchitektur & Landschaftsbau Jens Maute

Anwachspflege nach der Neuanlage

Die ersten zwei Jahre entscheiden, ob eine Pflanzung gelingt. In dieser Zeit brauchen Stauden, Sträucher und Bäume in Trockenzeiten Wasser, und das Unkraut muss raus, bevor es die jungen Pflanzen überwächst. Wenn wir Ihren Garten gebaut haben, bieten wir diese Anwachspflege direkt im Anschluss an. Dann kümmert sich das Team, das gepflanzt hat, auch darum, dass die Pflanzung anwächst.

Für einen neuen Rasen gilt dasselbe in kürzerer Zeit: In den ersten Wochen täglich wässern, der erste Schnitt zum richtigen Zeitpunkt, siehe Rasen anlegen.

Heckenschnitt

Formhecken werden ein- bis zweimal im Jahr geschnitten, am besten im Frühsommer und im Spätsommer oder Herbst. Vom 1. März bis 30. September sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Radikale Rückschnitte und das Auf-den-Stock-Setzen erledigen wir zwischen Oktober und Februar, und wir schauen vorher nach Nestern.

Eine Hecke wird unten etwas breiter geschnitten als oben, damit auch die unteren Zweige Licht bekommen und die Hecke nicht von unten verkahlt. Wildstrauchhecken schneiden wir nicht in Form, sondern lichten sie alle paar Jahre aus. Was für Hecken und Bäume beim Pflanzen gilt, steht unter Bäume und Hecken pflanzen.

Herbstputz mit angezogener Handbremse

Im Herbst wird in vielen Gärten alles kahl geschnitten und jedes Blatt weggeräumt. Wir halten uns zurück. Laub bleibt unter Sträuchern und in den Beeten liegen, wo es den Boden schützt und zu Humus wird. Stängel von Stauden und Gräsern bleiben über den Winter stehen: Sie sehen mit Raureif schön aus, Vögel finden Samen, und in den hohlen Stängeln überwintern Insekten. Zurückgeschnitten wird im Februar oder März. Nur auf Rasen und Wegen muss das Laub weg.

Naturnahe Gärten pflegen

Ein Naturgarten braucht weniger, aber andere Pflege als ein klassischer Garten. Die Blumenwiese wird einmal im Jahr im Oktober gemäht oder zweimal, im Juni und im Oktober. Das Mähgut bleibt ein paar Tage liegen, damit die Samen ausfallen, und wird dann abgeräumt, damit der Boden mager bleibt. Wer das falsch macht, hat nach drei Jahren wieder Rasen. Mehr dazu auf der Seite Naturgarten.

Grünabfälle aus der Pflege entsorgen wir. Sie werden bei uns zu Bioenergie und neuer Gartenerde, die dann wieder ihren Weg zurück in Gärten findet.

So kommen wir zusammen

  1. Ortstermin. Wir schauen uns den Garten an und besprechen, was regelmäßig gemacht werden soll und was einmalig.
  2. Pflegeplan. Sie bekommen eine Übersicht, welche Arbeiten wann anfallen. Danach richten sich die Termine.
  3. Pflege. Unser Team kommt zu den vereinbarten Zeiten. Wenn uns dabei etwas auffällt, eine kranke Pflanze, eine lockere Stufe, eine Stelle, an der das Wasser steht, sagen wir es Ihnen.

Häufige Fragen

Pflegen Sie auch Gärten, die Sie nicht gebaut haben?

Sprechen Sie uns an. Gärten, die wir gebaut haben, kennen wir am besten. Ob wir einen anderen Garten übernehmen können, hängt vom Umfang und von unserer Auslastung ab.

Wie oft muss ein Garten gepflegt werden?

Das hängt vom Garten ab. Ein naturnaher Garten mit Wiese und Wildhecke kommt mit wenigen Terminen im Jahr aus, ein Garten mit Formhecken, Rasen und vielen Stauden braucht mehr.

Kann ich die Pflege später selbst übernehmen?

Ja. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen bei den ersten Terminen, worauf es ankommt, und Sie übernehmen danach selbst.

Wenn Sie Unterstützung bei der Pflege Ihres Gartens suchen, schildern Sie uns, was zu tun ist.

Planung in Mittelhessen

Jens Maute plant Ihren Garten als Landschaftsarchitekt und baut ihn mit dem eigenen Garten- und Landschaftsbau-Betrieb, in Marburg und im Umkreis von rund 50 km. Den Anfang macht ein Gespräch.