Gartenbau und Gartenplanung in Kirchhain
Kirchhain liegt am Rand des Amöneburger Beckens, dort wo Ohm, Wohra und Klein zusammenkommen. Von unserem Betrieb in Marburg sind es gut 18 Kilometer, je nach Stadtteil 20 bis 25 Minuten Fahrt. Die Gärten, zu denen wir dort gerufen werden, sind so verschieden wie die Stadtteile: ein schmaler Garten hinter einem Haus in der Altstadt, ein Grundstück aus den Sechzigern, das seit dreißig Jahren gleich aussieht, oder ein Hausgarten in Emsdorf auf 300 Metern Höhe am Waldrand.
Was übernehmen Sie in Kirchhain?
Den Garten als Ganzes, von der ersten Besichtigung bis zur letzten Pflanze:
- Umgestalten, was da ist. Die meisten Anfragen aus Kirchhain betreffen Gärten, die schon Jahrzehnte alt sind. Wir klären, was bleiben kann, siehe Garten neu anlegen oder umgestalten.
- Planung. Für größere Vorhaben ein Entwurf mit Ausführungs- und Pflanzplan, siehe Gartenplanung.
- Terrasse, Wege, Einfahrt aus Naturstein, Betonstein oder Pflaster mit offener Fuge, siehe Terrassen und Pflaster.
- Regenwasser in Zisterne, Mulde oder Beet statt im Kanal, siehe Regenwasser im Garten.
- Weniger Arbeit im Garten, ohne Schotterfläche, siehe Pflegeleichter Garten.
Was unser Team nicht selbst macht, etwa Elektrik oder größere Baumfällungen, vergeben wir an Partnerbetriebe. Geplant und geleitet wird es trotzdem von uns.
In welchen Stadtteilen von Kirchhain arbeiten Sie?
In der Kernstadt und in allen zwölf Stadtteilen: Anzefahr, Betziesdorf, Burgholz, Emsdorf, Großseelheim, Himmelsberg, Kleinseelheim, Langenstein, Niederwald, Schönbach, Sindersfeld und Stausebach. Auch die Nachbarorte Amöneburg, Rauschenberg und Stadtallendorf liegen für uns gut erreichbar.
Welcher Boden erwartet uns in Kirchhain?
Das hängt stark davon ab, wo im Stadtgebiet der Garten liegt, und genau deshalb schaue ich mir den Boden bei der ersten Besichtigung an.
In den Talorten an Ohm und Wohra, auf rund 190 bis 220 Metern, sind die Böden im Beckengrund oft lehmige Sande über Kies- und Schotterbänken, stellenweise sandige Lehme. Sandiger Boden ist leicht zu bearbeiten, trocknet im Sommer aber schnell aus. Eine Pflanzung, die dort ohne Gießen durch den August kommen soll, braucht andere Arten als ein Beet auf schwerem Boden.
Im Süden Richtung Schönbach zieht sich ein Streifen Lösslehm. Der ist fruchtbar, verdichtet aber leicht, wenn beim Hausbau schwere Maschinen darübergefahren sind.
In den höheren Stadtteilen am Burgwald, Himmelsberg und Sindersfeld auf rund 280 Metern, Emsdorf auf rund 300 Metern, ist es kühler und der Boden oft flachgründiger. Dort setzen wir eher auf robuste heimische Gehölze als auf empfindliche Ziergewächse.
Altstadtgarten oder Garten aus den Sechzigern: Was ist zu tun?
Der Garten in der Altstadt. Rund um das Fachwerk-Rathaus sind die Grundstücke klein und oft von Mauern umgeben. Material kommt meist nur durch eine Hofeinfahrt in den Garten. Das klären wir bei der Beratung, bevor ein Angebot entsteht, denn ein Minibagger, der nicht durchpasst, verändert die Kosten.
Der Garten aus den Sechzigern und Siebzigern. Kirchhain ist in dieser Zeit gewachsen, an der Röthe entstand Ende der Sechziger ein Neubaugebiet. Typisch sind Waschbetonplatten, eine Nadelhecke, die längst zu hoch ist, und Rasen, der an der Schattenseite nur noch Moos trägt. Hier geht es selten darum, alles abzureißen. Oft reicht es, Terrasse und Wege neu zu legen, die Hecke durch eine gemischte Pflanzung zu ersetzen und dem Regenwasser vom Dach einen Platz im Garten zu geben.
Wie wird ein Garten in Kirchhain mit Regen fertig?
Westlich und südlich der Stadt liegt das Hochwasserrückhaltebecken an der Ohm. Es schützt die Orte am Fluss, für das Wasser auf Ihrem Grundstück ist es aber nicht zuständig. Das fällt auf Dach, Terrasse und Einfahrt und muss irgendwohin. Mein Ansatz: so viel wie möglich davon im Garten halten, in einer Zisterne für trockene Wochen und in flachen Mulden, die bei Starkregen volllaufen dürfen. Auf sandigem Boden versickert es schnell, auf Lösslehm langsam. Das bestimmt, wie groß die Mulde sein muss.
Wie man einen Garten für viel und für wenig Wasser baut, steht in meinem Kosmos-Buch „Wasser im Garten clever managen“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2026 als bester Ratgeber.
Wer ist in Kirchhain für Genehmigungen zuständig?
Kirchhain gehört zum Landkreis Marburg-Biedenkopf, Bauaufsicht ist also der Landkreis, nicht die Stadt. Für die meisten Gartenarbeiten braucht es keine Genehmigung. Ausnahmen sind hohe Stützmauern und große Aufschüttungen, siehe Stützmauer: Genehmigung in Hessen. Was im Bebauungsplan Ihres Grundstücks steht, etwa zu Einfriedungen oder Pflanzungen, lesen wir vor der Planung.
Häufige Fragen aus Kirchhain
Kommen Sie für eine Beratung extra aus Marburg?
Ja. Ich komme selbst, wir gehen den Garten zusammen ab, und Sie bekommen eine Mitschrift mit Konzept, Kostenrahmen und Reihenfolge. Was das kostet, steht auf der Seite Gartenberatung.
Kann man in Abschnitten bauen?
Ja, und bei einem Bestandsgarten ist das oft sinnvoll. Zuerst kommt alles, wofür Maschinen in den Garten müssen, zuletzt die Pflanzung.
Machen Sie auch kleine Aufträge?
Fragen Sie an. Wir sagen Ihnen offen, ob wir es in Kirchhain einrichten können oder ob ein Betrieb aus dem Ort besser passt.
Leistungen in Kirchhain
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Alle Orte, in denen wir arbeiten, stehen auf der Seite Einzugsgebiet.